Kalibration an Bildwiedergabegeräten in der Radiologie

Warum ist die Kalibrierung notwendig?- Ohne Kalibration keine Diagnosesicherheit und keine Patientensicherheit. It is not State of the Art! oder Nicht “Stand der Technik” !

 
Die Kalibrierung ist notwendig, damit eine identische Darstellung bei jeder Betrachtung gewährleistet ist.

LCD-Monitore benötigen eine initiale Kalibrierung für die Anpassung an die Umgebungsbedingungen und für die Anpassung des Licht - Ausgabe - Bereiches an die DICOM-Kurve.

Auf Grund des Alterungseffektes dieser Monitore ist später eine automatische oder manuelle Kalibrierung notwendig (im Rhythmus von 3 - 6 Monaten) um die Konformität mit dem DICOM-Standard weiterhin sicherzustellen.

Die DICOM - Tonwertkurve ist ein Darstellungsstandard um die Empfindlichkeit des Auges anzupassen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt hierbei der untere Grauwertbereich. Durch die Kalibration im Befundungsmonitor wird dieser mit der implementierten LUT abgeglichen und so besonders fein auf die Sensibilität des Auges abgeglichen.

Das Ergebnis muss immer eine homogene Grauwert-Darstellung sein.

Eine "Vor-Ort-Kalibration", also am endgültigen Aufstellungsort, ist zur Herstellung und Einhaltung einer konsistenten Bildqualität unerlässlich. Das Umgebungslicht muss berücksichtigt werden! Hierdurch wird die übliche Werkseinstellung / Werkskalibration deutlich und nachweissbar verbessert.

Hierzu sollte unbedingt das Tool (Software und Kalibrations-Sensor) des jeweiligen Herstellers benutzt werden. Alle anderen am Markt angebotenen Software-Tools führen zu nachgewiesenen und ungenügenden Ergebnissen.